seit jeher eines der ärmsten Länder der Welt, Nr. 170 von 174 Ländern inder UN-Statistik
durch Krieg u. Bürgerkrieg immer noch weitgehend zerstört
wenig Jobs (extrem hohe Arbeitslosigkeit, bis zu 90%)
fast völliger Wirtschaftszusammenbruch, seit Jahren extreme Dürre
Jede 4. Frau ist Witwe
16 von 100 Kindern sterben im ersten Lebensjahr
mittlere Lebenserwartung nur 44 Jahre
85% Analphabeten
öffentliche Verwaltung und Regierung lange Zeit funktionsunfähig, andauernde Kämpfe, schwache staatliche Organisation
kein Verkehrswesen, schleppender Wiederaufbau
ruiniertes staatliches Gesundheitswesen, kaum medizinisches Personal
ein Drittel der Bevölkerung, ca. 7 Millionen Menschen, waren ins Ausland geflohen
2. Hospital
Aufgebaut seit 1989 (1. Hilfe Station), in Vollbetrieb als Hospital seit 1993/94
Seit 1994 wurden 550.000 Patienten betreut, 70% davon sind Frauen und Kinder
Einziges Hospital für 500.000 Menschen in der Provinz Wardak (ca. 65km südwestl. von Kabul), regionales Impfzentrum vom Schwedischen Komitee für Afgahnistan u. UNICEF mit bis zu 80.000 Impfungen pro Jahr.
5 Ärzte plus 2 Chirurgen und 2 Gynäkologinnen, 2 Ärztinnen, 5 Krankenschwestern, 5 Pfleger, 15 Personen medizin. Hilfspersonal, 23 Personen sonst. Personal (Bäcker, Wächter, Köche, Wäscher etc.)
1/4 des medizinischen Personals sind Frauen; medizinisches Ausbildungszentrum für Frauen
Schwergewicht auf medizinische Versorgung von Frauen u. Kindern (ist sonst nicht vorhanden!)
bis zu 7500 Patienten pro Monat (hervorragende Akzeptanz)
Schwerpunkte: Vorsorgende Gesundheitserziehung, Hygiene, Impfungen, Ausbildung
engagiertes Personal (nur Afghanen), die das Hospital als ihr eigenes Projekt begreifen
hervorragend organisiert und kontrolliert durch die ehemalige OP-Schwester Karla Schefter (einzige Europäerin, seit 1989 jedes Jahr neun Monate vor Ort)
bestens funktionierendes "Vorzeige-Projekt" humanitärer/medizinischer Hilfe
3. Krankheiten
Unfälle, Verletzungen, Verbrennungen
TB, Typhus, Malaria, Atemwegserkrankungen
Unterernährung, Anämie, Rheumatismus
Durchfallerkrankungen, Infektionen (Kinder!)
Risikoschwangerschaften
Minenverletzungen
4. Finanzen
kleines, überschaubares, sehr effektives Projekt
äußerst penible Rechnungslegung
beste Kontrolle durch nahezu ständige Anwesenheit von Karla
Schefter
sehr geringe Verwaltungskosten durch ausschließlich ehrenamtliche
Arbeit des Unterstützungskomitees
finanziert durch private Spenden (ca. 90%), Auswärt. Amt, Botschaft
Kabul, Päpstl. Kindermissionswerk, diverse Firmen und Service Clubs wie Soroptimist International, Zonta-Clubs, Lions und Rotarier
sehr geringes Budget (nur € 570.000 bei 64-köpfigem Personal), inkl. der Komitee-Kosten in Deutschland
5. Das Komitee (CPHA)
1993 gegründet auf Initiative von Schwester Karla Schefter
25 Mitglieder, ausschließlich ehrenamtliche Arbeit
als mildtätig anerkannt (berechtigt zur Ausstellung von Spendenquittungen)
humanitäre/medizinische Hilfe ohne Ansehen der Person, Rasse,
Religion, Partei, ethnische Zugehörigkeit